Investitionskredite

Wichtigste Eintrittskriterien:

  • Abgeschlossene landwirtschaftliche Grundausbildung oder mindestens drei Jahre ausgewiesene erfolgreiche Betriebsführung
  • Den Ökologischen Leistungsnachweis ÖLN
  • Der bewirtschaftete Landwirtschaftsbetrieb weist mindestens 1.0 Standard-Arbeitskräfte (SAK) aus.
  • Bereinigtes Vermögen (Vermögenslimite) < Fr. 800'000.-
  • Die Trag- und Finanzierbarkeit der Massnahme muss nachgewiesen werden können

Investitionskredite im Sinne einzelbetrieblicher Massnahmen (inkl. Generationen-, Betriebszweig- und Betriebsgemeinschaften) können für folgende Vorhaben beantragt werden:

  • Umbau, Neubau und Erweiterung landwirtschaftlicher Wohn- und Ökonomiegebäude
  • Kauf von Wohn- und Ökonomiegebäuden
  • Bauliche Massnahmen und Einrichtungen zur Diversifizierung der Tätigkeit
  • Alle einzelbetriebliche Massnahmen im Detail

Mehrere Betriebe wollen ein Projekt für die gemeinsame Selbsthilfe im Sinne einer gemeinschaftliche Massnahme umsetzen. Sie bilden dafür eine Körperschaft: z.B. einfache Gesellschaft, Genossenschaft, Verein, GmbH, AG. Gesuchstellerin ist i.d.R. die Körperschaft.  Alle Details zu gemeinschaftlichen Massnahmen.

Die Höhe der Investitionskredite wird aufgrund von Pauschalen je Einheit festgelegt.

Zudem gelten folgende Einschränkungen bei der Berechnung der Höhe der Investitionskredite:

  • Früher unterstützte GVE werden angerechnet
  • Tierplätze, die auf Hofdüngerabnahmeverträgen basieren, werden nicht berücksichtigt
  • Es werden nur Flächen berücksichtigt, die innerhalb des ortsüblichen Bewirtschaftungsbereiches liegen
  • Bestehende Bausubstanz ist, soweit sinnvoll und wirtschaftlich vorteilhaft, in das Projekt einzubeziehen.
  • Die maximale Kreditsumme pro Betrieb (inkl. Saldi anderer Investitionskredite und Betriebshilfedarlehen) beträgt 800'000.-- (Talgebiet) resp. 700'000.-- (HZ und BZ).

Mit dem Bau darf erst begonnen und Käufe dürfen erst getätigt werden, wenn die Investitionshilfe rechtskräftig verfügt ist.

 

Gesetzliche Grundlagen:

  • Bundesgesetz über die Landwirtschaft (Landwirtschaftgesetz) vom 29. April 1998
  • Verordnung über die Strukturverbesserungen in der Landwirtschaft (Strukturverbesserungsverordnug (SVV)) vom 7. Dezember 1998.
LKG Graubünden    
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